09/02/2010
Filesharing urheberrechtlich geschützter Werke führt zu zivilrechtlichem Ärger. Die Rechteinhaber lassen Tauschbörsen überwachen. Sie mahnen ab und verlangen Schadensersatz. Ihre Schreiben sind regelmäßig an den Anschlussinhaber gerichtet, obgleich damit natürlich keineswegs feststeht, dass der Anschlussinhaber auch tatsächlich selbst in der Tauschbörse war.
Im zivilrechtlichen Bereich wird dann mit der Krücke der Störerhaftung gearbeitet und eine Halterhaftung für Internetanschlüsse konstruiert. Der Anschlussinhaber soll haften, weil er mit dem Internetanschluss (WLAN) eine Art Gefahrenquelle geschaffen und diese nicht ausreichend überwacht hat. Ob das juristisch durchgeht, ist eine Frage des Einzelfalls…
Im Strafrecht gibt es die Störerhaftung allerdings nicht. Deshalb ist hier die Ausgangssituation für den beschuldigten Anschlussinhaber wesentlich besser. Ihm muss nachgewiesen werden, dass tatsächlich er der Sünder ist – und nicht Partner, Kinder, Besucher oder gar ungebetene Mitbenutzer des Drahtlosnetzwerks.
Hierauf weist in einer aktuellen Entscheidung auch das Amtsgericht Mainz hin. Es sprach einen mutmaßlichen Tauschbörsennutzer frei, weil offen blieb, ob er oder ein Familienangehöriger illegal Material in einer Tauschbörse angeboten hat. [..]
Quelle: http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/02/07/keine-halterhaftung-fur-internetzugange/
08/02/2010
Bald ist es wieder soweit: Die nächste Signier- und Assuranceparty findet am Freitag den 19.02.2010 ab 19:00 Uhr im Chaosdorf statt.
Auf der Signier- und Assuranceparty signieren wir uns gegenseitig unsere PGP-Keys und es besteht die Möglichkeit sich bei CAcert Assurern assuren zu lassen. Bei dieser Gelegenheit erklären wir bei Bedarf gerne Einzelheiten zu elektronischer Verschlüsselung,PGP, CAcert und weiteren Themen aus diesem Segment.
Das Signieren bzw. die Assurance findet selbstständig ohne Moderation durch die Teilnehmer in lockerer Runde statt. Vorabinformationen zum Keysigning gibt es im Keysigning Party HOWTO von V. Alex Brennen, das auch in deutscher Sprache vorliegt.
Für die Teilnahme am Keysigning wird folgendes benötigt:
* Einen Schlüssel auf einem Keyserver
* Ein gültiger amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis und/oder Reisepass) zur Verifikation der Person
* Deine Schlüssel-ID, deinen Schlüssel-Typ, deinen Schlüssel-Fingerprint, deine Schlüssel-Größe die Du bitte vorher auf ein Stück Papier druckst und in ausreichender Anzahl mitbringst (z.B. Visitenkarte oder den berühmten Fingerprint-Schnipsel)
* Einen Stift (Stifte sind jedoch im Zweifelsfall auch vorhanden)
* Ein Laptop oder Computer werden nicht benötigt (sind aber empfehlenswert)
Für die Teilnahme bei der CAcert Assurance wird folgendes benötigt:
* Einen CAcert.org Account
* Ein paar ausgefüllte CAP-Formulare/WOT-Formulare (die noch nicht unterschrieben sind)
* Mindestens zwei gültige amtliche Lichtbildausweise (Personalausweis und/oder Reisepass und/oder Führerschein)
* Einen Stift (Stifte sind jedoch im Zweifelsfall auch vorhanden)
* Ein Laptop oder Computer werden nicht benötigt (sind aber empfehlenswert)
Die Veranstaltung kostet (wie immer) keinen Eintritt; Spenden sind jederzeit willkommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, Einblicke in die Projekte des Chaosdorf zu bekommen, mit uns zu fachsimpeln und einfach nette Nerds kennenzulernen. Fragen bezüglich der Signing- und Assuranceparty können in unserem IRC-Channel #chaosdorf im OFTC gestellt werden.
http://www.chaosdorf.de/
08/02/2010
Die junge Generation, die mit Internet und Digitaltechnik aufgewachsen ist, sieht immer mehr ihren Lebensraum bedroht. Nun nutzt sie die Möglichkeiten der digitalen Welt, sich zu vernetzen und für Freiheit und Offenheit in diesem Lebensraum zu kämpfen.
Mp3 Link
( via )
05/02/2010
Die Aufmerksamkeit im Web bewegt sich fort von den statischen Webseiten und hin zu einem dynamischen und unaufhörlich fließenden Nachrichten- und Ereignisstrom, den die Nutzer selbst über Twitter oder ihre Facebook-Statusmeldungen erzeugen: Gedanken, Ideen, Emotionen, Nachrichten, Bilder und Videos – alles landet im Augenblick des Entstehens im neuen Echtzeitweb.
Direktlink zum Video: http://www.blinkenfilme.de/elr/021/ELR_021.mp4
Link zur Website:
http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/200/
02/02/2010
[..]Koreanische Wissenschaftler wollen nun nachgewiesen haben, was schon länger vermutet wird: Koffein schützt vor Gehirnkrebs, zumindest vor dem bösartigsten und am weitesten verbreiteten, dem Glioblastom. Wie die Wissenschaftler in ihrem Beitrag für die Zeitschrift Cancer Research sagen, hemmt Koffein die Aufnahme des intrazellulären Botenstoffs Calzium im Gehirn bei den Rezeptoren vom Typ 3 IP3 (IP3R3). Glioblastom-Zellen haben mehr Rezeptoren dieses Typs als gesunde Zellen. Da die Krebszellen diese Calzium-Signalwege nutzen, um sich auszubreiten, wird durch die Blockade der Rezeptoren auch die Ausbreitung der Krebszellen verhindert oder verlangsamt.
Die Wissenschaftler haben die Hypothese an Glioblastom-Zellkulturen und -Mäusemodellen getestet. Die Mäuse erhielten das Äquivalent von 2-5 Tassen Kaffee täglich, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit, den gefährlichen Hirntumor zu überleben, verdoppelt habe. Kaffeetrinken bzw. die Einnahme von Koffein, so die Wissenschaftler, könne daher als Grundlage für neue Medikamente dienen, um zumindest das Wachstum des Hirntumors zu verlangsamen oder zu bremsen
Quelle: http://www.heise.de/tp/blogs/3/147005
01/02/2010
“Cloud Computing” ist seit einiger Zeit der Hype-Begriff in den IT-Abteilungen der Firmen. Aber auch der gemeine User kommt zunehmend mit dem Konzept der verteilten Systeme in Berührung: Das Online-Backup oder Googles Textverarbeitung sind typische Dienste, die unter den Begriff “Cloud” fallen.
Anstelle auf dem lokalen Computer läuft die Software nun “im Netz” und meine Daten liegen irgendwo in der diffusen Internet-Wolke. Der Gedanke daran sollte bei jedem nicht total naiven Nutzer ein natürliches Unbehagen auslösen. Wie sicher sind die Daten dort? Komme ich noch an die Daten ran, wenn der Anbieter pleite geht? Können andere auf die Daten zugreifen?[..]
Chaosradiolink: http://chaosradio.ccc.de/cr153.html
Chaosblog: http://blog.chaosradio.ccc.de/index.php/2010/01/27/cr-153-cloud-computing/
MP3 Direktlink:
http://chaosradio.ccc.de/archive/chaosradio_153.mp3
28/01/2010
Zum 4. Europäischen Datenschutztag konkretisiert der Chaos Computer Club (CCC) seine Forderung nach einem Datenbrief. Der Gesetzgeber ist nun gefordert, damit jeder Bürger wieder sein informationelles Selbstbestimmungsrecht in die eigene Hand nehmen kann.
Das Konzept des Datenbriefes und die wichtigsten Fragen und Antworten stellen wir zur Diskussion. Fragen und Anregungen bitte an datenbrief(at)ccc.de oder an das Bundesinnenministerium.
Quelle + Links:
http://www.ccc.de/de/updates/2010/datenschutztag
http://www.ccc.de/de/datenbrief
25/01/2010
So, seit dem letzten Spielekonsolen-Zock Abend im Linken Zentrum steht ein TV Gerät + SNES zur freien Verfügung, aber auf Dauer immer nur SuperMarioKart fetzt nicht. Daher, wir suchen immer noch Spenden in Form von Spielen, Konsolen und was euch sonst so einfällt. Meldet euch doch, oder kommt bei der Kneipe vorbei! Danke!
25/01/2010
Ganz Düsseldorf ist von den Jecken besetzt…
Ganz Düsseldorf? Nein! Ein von unbeugsamen Geeks besetzes Zentrum hört nicht auf, der Einfältigkeit Widerstand zu leisten. Hier werden die Bits ausgekocht und die Laptops geschwungen, bis der Zug lange abgefahren ist.
Die Computerkneipe lädt ein zum Rumhängen, Basteln, Chatten, Kickern, Coden. Eat: All-Day Brunch. Sound: Glitches and Beats. Visuals: The 2D experience in HD.
Mehr Ideen + Anregungen GERNE in den Mehr Ideen + Anregungen GERNE in den Kommentaren

Wann: 15.02.2010| Ab Mittags (12.00h)
Wo: Linkes Zentrum Hinterhof| Corneliusstr 108| Düsseldorf
22/01/2010
Die Tage des freien Surfens im Internet könnten bald vorüber sein. Länder wie China oder Iran überwachen bereits heute schon jeden Klick ihrer Bürger und stellen Vorschriften auf, welche Seiten diese aufrufen dürfen und welche nicht. Aber auch in Europa ist die Bewegungsfreiheit im Web in Gefahr. In Frankreich können mittlerweile Nutzer mit einem Surfverbot bestraft werden, wenn sie dreimal beim illegalen Musiktausch erwischt werden.
In Deutschland sollten durch das so genannte Zugangserschwerungsgesetz virtuelle Stopp-Schilder vor kinderpornographischen Inhalte errichtet werden. Auch wenn dieses Gesetz vorläufig auf Eis liegt: Kritiker dieser Regelung befürchten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis andere unliebige Inhalte wie Computer- oder Glücksspiele zensiert werden. Derweil tagen die hinter verschlossenen Türen die führenden Wirtschaftsnationen zum Thema “geistiges Eigentum” – auf ihrer Tagesordnung stehen auch Netzsperren bei Urheberrechtsverstößen. Der Elektrische Reporter über Zensurmaßnahmen und ihre Folgen.
http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/198/
22/01/2010
3D drucker wie Makerbot und RepRap sind Tech von morgen. dazu passend:
RepRap and other 3D printers are the future. There’s no question about it. With the proud tradition from The Pirate Bay, we want to take all of this to the next level. TPB will be TPB, but for real life objects. For now, visit Thingiverse who already understands this.
We want you to download those new jeans.
We want you to share those new shoes.
It’s possible, let’s make it happen.
http://theproductbay.org/
( via )